Google Treffer: Vergleich neues Wordpress Blog zu diesem Posterous Blog

Seltsame Phänomene.

Seit Posterous von Twitter übernommen wurde, scheint mir die Kommunikation und Verfügbarkeit der Posterous-Leute deutlich, und die Qualität des Services zumindest leicht zurückgegangen zu sein.

Auch davor schon hat mir die Einführung der "Spaces" nicht behagt. Hier wurde versucht, ein bisschen was von Google+ hier und ein klein wenig mehr Social da in ein bis dato sehr klar umrissenes, und wunderbar funktionierendes Konzept einzubringen. In meinen Augen unter Verschlechterung der eigentlichen Kernfunktion.

Nach wie vor ist Posterous aber toll in seiner Fähigkeit, so ziemlich alle URLs oder Filetypen, seien es Bilder, Musikfiles, Videos, Einbindungen in iFrames etc. total einfach und nahtlos in schnell erstellte Blogbeiträge zu integrieren.

Was mir aber letztens immer mehr aufgefallen ist: Wenn ich versuche, eigene Beiträge zu googeln, kommt da immer weniger an Ergebnissen. Zu letzt eigentlich gar nichts mehr. Und das ist so ziemlich das schlimmste, was es im Web geben kann.

Ein Blick in die Google Analytics Auswertungen lies mich dann erst mal Baff zurück (siehe vorhergehender Post).

Auch vorher schon hatte ich immer etwas mit Wordpress geliebäugelt und mich aufgrund dieses Umstandes dann zum Feldtest entschlossen. Ein Wordpress Blog, frei gehostet bei Wordpress.com war schnell eingerichtet und der Import meines Posterous-Blogs lief vollautomatisch. Sehr fein!

Heute habe ich dann mal einige Suchtreffer, die ich so aus den Sitestats meines Wordpress Blogs entnommen habe (mit diesen Suchbegriffen wurde also real von fremden Menschen gesucht und dann durch klicken auf die Treffer mein Wordpress Blog besucht), in Google eingegeben und etwas getestet.

Hier die Ergebnisse:

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Suchbegriff "verbesserung astrotrac"

Ergibt bei der Google-Suche auf Seite 2 unten:

Winterzeit – Sternezeit: Reisemontierung AstroTrac TT320x, oder ...
torstenfrank.wordpress.com/.../winterzeit-sternezeit-reisemontierung-...
30. Nov. 2010 – Die Kompakt- und Sorglos-Lösung dafür scheint mir die AstroTrac TT320X, ... Ergänzungen motorisiert und im Tracking verbessert werden.

Bis auf Seite 9: immer noch nichts von Posterous, danach habe ich aufgegeben.

Selbst mit Erweiterung des Suchstrings um "tfrank" finde ich nur den Wordpress-Eintrag.

Erst, wenn ich den Sucheintrag um "Posterous" ergänze, also "verbesserung astrotrac posterous"
erhalte ich einen Treffer, und zwar:

tfrank.de posterous blog - Filed under 'AstroTrac'
tfrank.posterous.com/?tag=astrotrac
30. Nov. 2010 – Winterzeit - Sternezeit: Reisemontierung AstroTrac TT320x, oder: "Deluxe ... Ergänzungen motorisiert und im Tracking verbessert werden.

Diesen Treffer kann ich per Link erweitern (weitere Treffer waren also verborgen) und erhalte dann sinngemäße Treffer, jeweils für alle vergebenen Tags: Filed unter 'Sterne', Filed unter 'Astronomie' usw. meines Posterous-Blogs.

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Nächster Suchbegriff: "vollsperrung bad laasphe - dotzlar"

Erster Treffer:
Straßenbaumaßnahmen und Sperrungen in Wittgenstein 2012 ...
torstenfrank.wordpress.com/.../strasenbaumasnahmen-und-sperrunge...
22. Apr. 2012 – Ausmaß der Maßnahme, Art der Sperrung und Bauzeiten wurden hierfür ... Bad Laasphe über Sassenhausen und Dotzlar nach Bad Berleburg.

Bingo.

Und was zum Geier ist denn das hier:
http://www.rxx.co.il/

Auf Platz 5 findet sich der Titel tfrank.de posterous blog, der aber auf ein unautorisierten RSS-Mirror von www.rxx.co.il führt:

tfrank.de posterous blog
www.rxx.co.il/TextPage.aspx?id=8897016
Diese Maßnahme soll aber nur mit halbseitiger Sperrung durchgeführt werden ... L718 von Bad Laasphe über Sassenhausen und Dotzlar nach Bad Berleburg.

Auf Seite 2 findet sich dann zuerst:

Wittgenstein « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/wittgenstein/
Über Leimstruth nach Bad Laasphe gerollert, durch die Kö über Bracht die L718 ..... L718 zwischen Dotzlar und Sassenhausen bedeutet, würde er voll gesperrt ...

dann

torstenfrank « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/author/torstenfrank/
Über Leimstruth nach Bad Laasphe gerollert, durch die Kö über Bracht die L718 ..... L718 zwischen Dotzlar und Sassenhausen bedeutet, würde er voll gesperrt ...

also zwei Einträge, auch wieder des Wordpress-Blogs, bzw. Tags desselben.

Auf Seite 4 enden die Suchergebnisse. Ohne jeden Treffer des Posterous-Blogs...

erst mit der Ergänzung "posterous" im Suchstring zu "vollsperrung bad laasphe - dotzlar posterous" werden direkt drei Treffer meines Posterous-Blogs gezeigt. Einmal der Eintrag selbst, dann das Blog selbst, dann über "Filed under 'Mit dem Rennrad unterwegs'

Straßenbaumaßnahmen und Sperrungen in Wittgenstein 2012 ...
tfrank.posterous.com/strassenbaumassnahmen-und-sperrungen-in-wittg
22. Apr. 2012 – Diese Maßnahme soll aber nur mit halbseitiger Sperrung ... die L718 von Bad Laasphe über Sassenhausen und Dotzlar nach Bad Berleburg.

Aber so sucht doch kein Mensch!

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Suchstring "langlauf girkhausen tcx"

Ergibt 5 Einträge, der 4. weist auf mein Wordpress-Blog:

Garmin « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/garmin/
... Marathon, Triathlon und Langlauf prominent samt etwas Zusatzmaterial (ein paar Interviews ... Rund 154 km über Bad Berleburg, Girkhausen, Züschen, Winterberg, .... Jetzt anstelle einer Route ein TCX-Track mit rund 950 Punkten benutzt.

mit Ergänzung um "Torsten" zu "langlauf girkhausen tcx Torsten"
gibt es nur einen einzigen Treffer, auf mein Wordpress Blog.

Garmin « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/garmin/
Veröffentlicht von torstenfrank in Rad fahren, Uncategorized ... Marathon, Triathlon und Langlauf prominent samt etwas Zusatzmaterial (ein paar Interviews und ... Rund 154 km über Bad Berleburg, Girkhausen, Züschen, Winterberg, Meschede und .... Jetzt anstelle einer Route ein TCX-Track mit rund 950 Punkten benutzt.

Mit der Ergänzung "posterous" zu "langlauf girkhausen tcx posterous"

gibt es auch nur einen einzigen Treffer, auf mein Wordpress Blog.
Garmin « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/garmin/
See the full gallery on Posterous. Eigentlich war ja die Grenzlandrunde der Sauerland Bike-Arena geplant. Rund 154 km über Bad Berleburg, Girkhausen, ...

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Suchstring "tacx exportieren endomondo"

Auf Seite 2, der zweite Eintrag:

Radsport « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/radsport/
Rollentraining auf der Tacx Sartori. .... endomondo http://www.endomondo.com/. klares ... Export der Trainingsdaten und Tracks von der Website möglich?

direkt der nächste, dritte Eintrag:
Trainingsstatistik « Torsten Frank
torstenfrank.wordpress.com/tag/trainingsstatistik/
Export der Trainingsdaten und Tracks von der Website möglich? .... Von daher: Meine Tacx Satori Rolle und dieses Buch waren sicher vom sportlichen ...

auch mit Ergänzung um "Posterous" finden sich meine wordpress Einträge (weil da noch steht "see the full gallery on posterous" und sonst nix.
Keine Spur von meinem Posterous Blog!

Das verstehe ich alles nicht.

Search results from Google to Posterous declined to near zero in mid April 2012

Hello @Posterous, what happened around April, 12th, this year? Other than you were aquired by twitter one month earlier?

Search results from Google came to a complete halt. I.e. are nearly nonexistent anymore. See below. Before mid April, I got a constant stream of around 20 to 50 hits from search machines. After this, none. The remaining 1 to 5 per day are nearly completely to my static web site, not at posterous.

Any idea or possible explanation?

Posterous_search_result_decline_april_2012

Because of this, I recently copied all of the posterous content to a new wordpress blog. With dramatically different and improved results...

Von Turm zu Turm im Sauerland: Rothaar-Hawerland-Tour

Ich teste im Moment etwas Wordpress.com als FreeHosting Platform in möglichem Austausch gegenüber Posterous. Daher gibt es aktuell bereits 3 Beiträge, die ich zunächst hier noch nicht veröffentlichen werde (gehört mit zum Test ;-)). Je nach Testausgang werden diese dann aber (samt Kommentaren) auch hier wieder integriert - also keine Angst.

Am 1. Mai habe ich eine interessante und schöne Rennradtour unternommen, die mich von Erndtebrück aus dem Wittgensteiner Land über Jagdhaus bis an die nördliche Grenze des Rothaargebirges gebracht hat. Von dort habe ich dann die Schleife mit einem Abstecher zur Hohen Bracht (Turm Nummer 1) und über den Rhein-Weser-Turm (Turm Nummer 2) gezogen.

Zu finden hier: http://torstenfrank.wordpress.com/2012/05/01/lotr-the-two-towers-oder-rothaar...

Cross-Einlage - Ein Wilier schreckt kein Waldweg

Heute bin ich auch wieder kurz - kurz gefahren. Wind war noch etwas stärker als gestern; es blies ganz schön über die Höhen. Heute also nur Grundlagen und somit auch ruhig über die Höhen. Über Leimstruth nach Bad Laasphe gerollert, durch die Kö über Bracht die L718 lang. In der Tat, die Baustelle ist begonnen, aber auch für den Linienverkehr freigegeben. Aktuell ist die Deckschicht abgefräst, so weit man sehen kann.

Ich bin aber wie ohnehin geplant über das Harfeld nach Richstein gefahren und fand kurz vor Ortseingang einen weiteren Wirtschaftsweg mit dem Holzwegweiser "Kop".

Hmm - das schaue ich mir doch mal an, wo das wohl hingehen mag. Quasi in Falllinie geht es den Berg hoch. Nach 800 m hört der Asphalt bei km 39,71 auf und ein unbefestigter Weg mit felsigem Untergrund fängt an. Tjo, denke ich - ich will immer noch wissen, wo es hier hingeht. Der Weg ist auch trocken, also einfach weiter. :)

Strade Bianche. Nach einer Weile nähert sich der Wegzustand typischeren Waldwegformen, ist aber immer noch gut befahrbar. Hier wollte ich zwar nicht unbedingt ohne Servicewagen im Renntempo drüberbolzen, aber ich mache mir auch nicht ins Hemd, mit meinem Carbon-Ross und schmalen Pneus über Waldwege zu fahren. Man sollte zwar schon etwas aufpassen und bewusst seine Linie wählen. Ebenso geschmeidig im Sattel sein. Über Steine drüberrollen ist gar kein Problem. Schlimmer ist es, wenn man scharfkantigere größere Steine so gerade seitlich anfährt. Das kann schon mal in die schwächer geschützte Flanke des Mantels und damit "ins Auge" gehen.

Kurze Zeit später wird der Untergrund weicher und der Gradient noch etwas steiler und dann bin ich oben am Gipfel des "Stein".

(download)

Beim Runterrollen über den Kamm zur Landstraße unweit des Didoll muss ich aber aufpassen: da liegt etwas unschönerer Schotter. Aber bald hat mich der Asphalt wieder und ich kann den Schnitt wieder hochziehen.

Die restliche Tour wird durch einen kleinen Stadtbummel per Rad durch Bad Berleburg (am Schloss vorbei - endlich sind die Cafés draußen wieder gefüllt) halbiert, ansonsten ruhig mal halb mit, mal ganz gegen den Wind pedaliert.

Distanz: 66,02 km, Höhenmeter: 876 m, Zeit: 2 h 45 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,2 km/h, Durchschnitts-HF: 131

auf Strava:

Auf und nieder im Nordosten Wittgensteins oder: "Holla, wer hat den Sommer angeknipst" Tour

Wie herrlich - Donnerstag noch mit langem Unterhemd, Softshell, langer Hose, Handschuhen unterwegs gewesen... und heute: Knipps, Sommer!

Ich will mich da wirklich nicht beschweren - aber ein etwas allmählicherer Übergang wäre auch ok und sicher besser gewesen.

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Heute Mittag habe ich mir extra vor der Ausfahrt noch einen Track erstellt, den ich nachfahren wollte. Gestern suchte ich mir eine Tour von letzem Jahr aus, wollte dabei auch noch den kleinen steilen Stich mit bis zu 16 % von Balde zur Leimstruther Höhe einbauen und wollte auch den neu auf Quäldich.de entdeckten (da auch recht neu eingetragen) "Pass" von Alertshausen Richtung Hof Teiche, den "Katzensturz" fahren. Und so hatte ich mir eine schöne Strecke von Erndtebrück in den "wilden" ;-) Nordosten Wittgensteins auf GPSies.com zusammengestellt.

Wer möchte, kann natürlich den unten in Strava dargestellten Track aus Strava herunterladen und nachfahren. Die geplante Strecke, die ich auch so 1:1 abgefahren bin, liegt aber auch auf GPSies bereit.

Sehr zum nachfahren empfohlen. Umso mehr bei solch herrlichem Wetter wie heute. Ach, du mein Wittgenstein! :)

Es sind sowohl ein paar schöne Rollerstrecken zum Speed machen auf sanft oder auch etwas stärker abfallenden Geraden enthalten (z.B. von der Leimstruther Höhe bis nach Bad Berleburg und von Girkhausen nach Bad Berleburg), aber auch zahlreiche schöne Steigungsstrecken. Und das alles auf wunderbaren kleinen Sträßchen in kleinen Tälern; durch den Wald und schöne kleine und interessante Orte wie Elsoff oder Alertshausen. Sogar die Asphaltqualität ist fast ausnahmslos richtig gut - da gäbe es, gerade bei den ganz schmalen Wirtschaftssträßchen durch den Wald, ganz andere Beispiele, die aber in der heutigen Tour nicht enthalten sind.

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In der Ortsmitte Erndtebrück geht es los. Entspannt und flach rollt es sich zunächst über Schameder bis Leimstruth. Hier biege ich Richtung Balde ab und hole in der folgenden Abfahrt richtig Schwung, den ich in den folgenden Gegenanstieg mitnehme. In Balde geht es dann scharf rechts in eine kleine Einfahrt, die bald zum Wirtschaftsweg wird. Schnell ist der Gradient bei 12, 13 %, um dann kurz auf bis zu 15, 16 % anzusteigen. Eine radfahrende Familie auf Sommerausflug oder auch ein Genußradler wird dieses Teilstück verfluchen, sollte er meinen Track nachfahren. ;-)

Das kurze Stück ist nur just for fun drinnen und sorgte auch immerhin heute dafür, dass ich meinen Maximalpuls von 182 erreichte. Die folgende Rollerstrecke entlang der (wenig befahrenen) B 480 bis nach Bad Berleburg hinein eignet sich gut zum durchatmen - ist aber viel zu schön zum Bummeln. Also wird mit 100er Kadenz schön Speed gemacht. Durch Bad Berleburg über die Bahnhofstraße und am Kreisel die Sählingstraße nehmend, fährt es sich bald wieder auf schönem Wirtschaftsweg ruhig bis nach Wemlighausen, wo der erste längere Anstieg des Tages wartet: Hoch zum Laibach (Quäldich.de Eintrag).

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Hinter dem Gasthof Aderhold liegt der Einstieg; rechts geht es in die kleine Straße "Zum Heidebach". Bald windet sie sich als glatt asphaltierter, schmaler Wirtschaftsweg den Hang hinauf. Alles da: glatter Asphalt, Serpentinen, schöne, fotogene Ausblicke über das Tal und eine schöne Steigung mit im Mittel knapp 9 %, in der Spitze kurz rd. 12 %. Auch hier habe ich gut reingehalten - sehr feine Sache. Wer die bisherige Strecke schon ausreichend für eine Einkehr fand, der kann nach kurzer Abfahrt zur L717 im Gasthaus "Erholung" eine Pause machen. Ich fuhr weiter über die K 44 Richtung Schwarzenau. Auch diese Straße ist, ganz im Gegensatz zur etwas weiter östlich über Christianseck führende K 40, in hervorragendem Zustand. Zuerst kurz mit rd. 10 Prozent ansteigend, dann leicht wellig verlaufend, führt sie schmal und kurvig durch schönen Laubwald.

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Vorbei an kleinen Hofeinfahrten mit den Namen "Latzbruch" und "Rübengrund" komme ich bald zu einem sich nach Nordosten über den Talgrund Schlade öffnenden Blick. Hier mache ich erst mal ein paar Fotos. Danach rolle ich kurz weiter bis zur Ortslage "Oberes Hüttental" hoch über Schwarzenau. Weiter geht es mit dem Genießen der Sonne und mit Fotografieren. Ohne Fahrtwind merke ich hier schon, wie stark die Sonne wirklich ist. Gut, dass ich vor dem Losfahren Sonnencreme aufgetragen habe.

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Nach diesen ausgiebigen Fotopausen geht es jetzt weiter nach Elsoff (Foto Tag). Ein hübscher Ort, durch dem man mal durchradeln sollte, wenn man ihn noch nicht kennt. Ich halte mich aber nicht weiter auf und fahre sofort weiter nach Alertshausen. Auch dies ein hübscher kleiner Ort, der zum kurzen Verweilen einlädt.

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Hier geht es über den Elsoffbach nach links, der Beschilderung "Zum Katzensturz" nach. Lustiger Name, der auch mit entsprechenden Holzschildern samt eingeschnitzter Katze öfters am Wegesrand dargestellt ist. Was es damit auf sich hat? Leider keine Ahnung. Aber auf jeden Fall ist das eine wunderbare Straße mit nicht zu steilen, wechselnden, teils sanften Gradienten entlang von offenen Wiesen, Einblicken in schöne Täler und im oberen Teil durch lichten Wald. Herrlich! (hier geht es zum Quäldich.de-Eintrag)

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Oben am Kulminationspunkt angekommen, könnte man noch kurz weiter zum bekannten Hof Teiche fahren (wie ich höre, soll man da recht gut einkehren können). Ich biege aber scharf rechts ab und folge der Abfahrt nach Diedenshausen. Die ist auch sehr reizvoll, aber herber als die Auffahrt von Alertshausen. Zudem ist hier die Asphaltqualität nicht sehr gut. Durch den dichteren Wald war es hier auch noch etwas feucht. Also obacht vor Lärchennadeln und Dreck sowie dem einen oder anderen offenen Deckenbereich. Insgesamt aber alles harmlos und kein Problem für Rennradler.

Unten in Diedenshausen (Foto Tag) gönne ich mir hinter der alten Mühle (nach rechts schauen, da sieht man das alte oberschlächtige Wasserrad in einer Überbauung aus Beton) einen Riegel und schätze den Durchfluss in dem kleinen Obergraben parallel zur Straße. Geschätzte 20 bis 30 l/s werden da wohl schmal und flach dahinplätschern.

Von Diedenshausen folge ich der L717 nach Wunderthausen (Foto Tag) . Schön - wie oft im Wittgenstein und hier besonders: kaum bis überhaupt kein Verkehr unterwegs. Nichts stört die Ruhe und das schnelle dahingleiten. Durch Wunderthausen folge ich der K 51 und der Beschilderung Richtung Wemlighausen. Hier geht es hoch bis aufs Kraftholz. Die steilere Variante ist die Anfahrt von Wemlighausen, die ich heute als Abfahrt unter die Räder nehme.

Im Talgrund angekommen wird aber stark verzögert - ich will rechts ab. Die nächste schmale, schöne Straße durch den Wald nehmen. Abgebogen wird also scharf bei der Beschilderung "Wittgensteiner Anglerparadies". Hier darf man auch selber Angeln, oder sogar einen ganzen Weiher mieten oder einfach nur das ganze Jahr hindurch frischen Fisch kaufen. Ist ewig her - aber als Kind war ich hier mal und habe geangelt :). Heute folge ich aber den Wegweisern zum "Hof Dambach" und werde mit einer weiteren Steigungsstrecke durch lichten Wald und schöne Gegend belohnt. Über den Höhenkamm komme ich dann hoch über Girkhausen mit tollen Blicken über die Täler aus dem Wald. Unten in Girkhausen angekommen beginnt die sanft abfallende Rollerstrecke, die mich heute auch mit Rückenwind schnell nach Bad Berleburg bringt.

Aus Bad Berleburg fahre ich über den Stöppel nach Berghausen und durch das Altmühltal finde ich die letzte Steigung des Tages nach Birkefehl. Hier lasse ich es nicht mehr ganz so stark angehen und fahre dann in der Folge über die kleinen Dörfer Birkelbach und Womelsdorf zurück nach Erndtebrück.

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Trainingstechnisch war das heute ein astreines Sweetspot-Training. Bei Zeitpunkt 1:54 h - 1:58 h waren die Pulswerte in der Originalaufzeichnung fehlerhaft (gingen bis zu 200 in der Abfahrt - wohl durch flatternde Windweste verursacht?). In Sportracks korrigiere ich solche Fehler - beim Direktupload zu Strava sind solche Sachen natürlich immer noch drin.

Distanz: 83,46 km, Höhenmeter: 1231 m, Zeit: 3 h 58 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,9 km/h, Durchschnitts-HF: 136

auf Strava:

Leichte Ahnung-von-Wärme-April-Tour

Letzter Tag der leichten Woche, Base 3, Woche 4. Nächste Woche geht's in Build 1.

Heute waren rund 1,5 Stunden geplant, deswegen konnte ich beruhigt den einen oder anderen heftigen Regenschauer abwarten, bevor ich mich auf mein Wilier schwang. Heute wurde ja L-B-L, Lüttich-Bastogne-Lüttich, bzw. Liège-Bastogne-Liège in der 98sten Ausgabe gefahren. Gewonnen wurde sie von Maxim Iglinskiy (Team Astana) vor Vincenzo Nibali (Liquigas Cannondale). Zu Ehren von La Doyenne (die Älteste), dem ältesten noch ausgetragenen Eintagesrennen, erwog ich kurz, ein Wittgensteiner L-B-L zu fahren: Laasphe-Berleburg-Laasphe. Da fiele mir sicher eine richtig schöne Streckenführung mit einigen knackigen Höhenmetern ein. Leider war das von Zeit und Plan her heute nicht drin. Aber: Remember Kids, you heard it here first...! ;-)

Wenigstens merkt man jetzt, dass die Sonne so langsam mehr Kraft bekommt. Zwar war auch heute die Durchschnittstemperatur mit 8,8 °C wie sonst auch noch einstellig, aber immerhin war es trotz dem starken, böigen Wind nicht so kalt wie sonst. Auch dampften die nassen Straßen dann, wenn die Sonne zwischen den Wolken hervorlugte.

L-B-L wurde es also nicht, aber nach einem sehr lockeren Hochkurbeln des Dilles fuhr ich über Oberndorf und Feudingen nach Bad Laasphe, um in Ortsmitte durch die Königsstraße zu rollen und dann durch das Laasphetal die L718 Richtung Sassenhausen zu befahren. Ab morgen wird diese Strecke übrigens vom Abzweig der K53 (über das Harfeld nach Richstein führend) bis auf halber Strecke nach Sassenhausen für Straßenneubauarbeiten gesperrt (km 22,68 bis 24,93 meines heutigen Tracks).

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[Bei Stünzel]


Über Stünzel und Leimstruth rollte ich dann locker bis nach Erndtebrück.

Im Anschluss noch fix das Rad sofort auf dem Balkon abgespritzt und sauber gemacht und am Fernsehen die Zieleinfahrt von L-B-L verfolgt. Dann noch fix etwas Rumpfstabi-Übungen gemacht (sollte ich zumindest ab und an nach kurzen Einheiten durchführen).

Distanz: 39,49 km, Höhenmeter: 489  m, Zeit: 1 h 47 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,4 km/h, Durchschnitts-HF: 119

auf Strava:

Straßenbaumaßnahmen und Sperrungen in Wittgenstein 2012

Auch in diesem Jahr wird es wieder einige Straßenbaumaßnahmen im Raum Wittgenstein (und angrenzendem Sauerland) geben. Bereits im letzten Jahr wurde ja das Projekt "Straßenbau Südwestfalen" als sogenanntes PublicPrivatePartnership begonnen und durch die VIA-Bau Südwestfalen ausgeführt.

Strassenbaumassnahmen_wittgenstein_2012
Hoffen wir, dass alle Beteiligten aus dem letzten Jahr gelernt haben und sich solche langen Verzögerungen, u.a. (oder vor allem?) aus gegenseitigem Schwarzen Peter hin- und herschieben nach dem Feststellen von größer als vorausgesehenem Aufwand und damit langem Stillstand der Baustelle im Bereich Rhein-Weser-Turm dieses Jahr nicht wiederholen!

In obenstehender Grafik habe ich die für das Jahr 2012 vorgesehen Sanierungsstrecken und durch potenzielle Voll- und Teilsperrungen betroffenen Abschnitte rot hervorgehoben.

Dies betrifft zum einen die L 553 von Kirchhundem bis nach Ortseingang Herrntrop (vom Abzweig der Bundesstraße B 517). Gott sei dank ist damit die schöne Runde über den Rhein-Weser-Turm (die wir ja erst seit Herbst letzten Jahres endlich wieder auf schönem neuen Asphalt befahren können) nicht direkt betroffen. Wer allerdings vom Rhein-Weser-Turm kommend, über Würdinghausen nach Kirchhundem weiterfahren möchte, muss etwas schauen. Diese Maßnahme soll aber nur mit halbseitiger Sperrung durchgeführt werden und auch nur vom morgigen Montag, dem 23.04.2012 bis zum folgenden Freitag, dem 27. April laufen. Es könnten sich aber noch weitere Maßnahmen anschließen.

Zum zweiten ist es die L 720, die vom Abzweig der Eisenstraße, der L 722, über Benfe bis Erndtebrück und von Erndtebrück dann über Womelsdorf und Birkelbach Bahnhof bis zur Einmündung auf die L 553 bei Röspe läuft. Ausmaß der Maßnahme, Art der Sperrung und Bauzeiten wurden hierfür noch nicht genannt. Diese Maßnahme ist schon bedeutender, denn die Strecke von Erndtebrück über Benfe ist sicher Bestandteil einiger beliebter Tourenvarianten und, sollte Voll gesperrt werden, auch nicht auf kurzem Wege zu umfahren.

Der Abschnitt zwischen Erndtebrück und Röspe ist Bestandteil meiner beliebten LPGCoiW (Least Possible Gradient Ciruit of inner Wittgenstein) und ebenfalls der direkte Zubringer von Erndtebrück zu Touren über den Rhein-Weser-Turm oder nach Aue-Wingeshausen und von dort weiter nach Bad Berleburg oder über Jagdhaus ins Sauerland.

Eine Umfahrung wäre westlich mit kurzer Crosseinlage über Waldwege möglich, in dem man die K 33 nach Zinse wählt und von dort durch das Tal der Rösper Weiher zum Forsthaus Röspe folgt. Setzt aber vorraus, dass man über das letzte Teilstück der L720 auf die L553 gelangen kann. Eine konventionellere Umfahrung führt von Erndtebrück über Schameder, dort Ortsmitte links ab über die K42 nach Birkefehl, dort rechts ab der K 49 nach Osten folgen und dann in Berghausen auf die L553 stoßen.

Zum dritten betrifft es die L718 von Bad Laasphe über Sassenhausen und Dotzlar nach Bad Berleburg. Hier ist ein Termin für das erste zu bearbeitende Teilstück bekannt. Auch vom morgigen Montag, dem 23.04.2012 bis möglicherweise bis zum 15.06.2012 (bis dahin soll die Genehmigung laufen) wird der Abschnitt vom Abzweig der K 53 (über das Harfeld nach Richstein) bis zur halben Strecke nach Sassenhausen voll gesperrt! Diesen Abschnitt habe ich mit der schwarzen Pfeilmarkierung versehen. Da der Anliegerverkehr (auf diesem Abschnitt gibt es kein einziges Haus und es gehen nur Waldwege ab...?) gewährleistet bleiben soll und auch der Busverkehr nicht durch die Vollsperrung betroffen sein soll, könnte man sich als Radfahrer vielleicht auch durchmogeln? Eine Garantie kann ich natürlich nicht übernehmen und ob man sich per Rennrad über eine mögliche Schotterstrecke bewegen möchte, sei auch dahin gestellt.

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[L 718 Richtung Sassenhausen, Abzweig der K 53 nach Richstein, Beginn der Vollsperrung ab Montag, 23.04.2012]

Die anderen Abschnitte werden dieses Jahr (zu noch nicht bekannten Zeiten) auch saniert werden. D.h. dass zunächst noch die schöne Strecke über das Harfeld (K 53) von Bad Laasphe aus erreichbar bleibt. Und später wohl dann von Norden her kommend über Stünzel erreichbar bleibt. Hoffentlich wird aber auch die K 53 in Zukunft saniert, denn diese hat es viel mehr nötig als die L718.

Der Streckenabschnitt der L718 zwischen Dotzlar und Sassenhausen bedeutet, würde er voll gesperrt werden, dass von Arfeld kommend, in Dotzlar nicht Richtung Laasphe oder Stünzel abgebogen werden kann, sondern mit Ziel Bad Laasphe über Richstein, mit Ziel Stünzel, bzw. Leimstruth und/oder Erndtebrück, über Raumland und dann z.B. der B480 über Weidenhausen gefahren werden müsste.

(Quelle der betroffenen Abschnitte: Wittgensteiner Wochenpost, Sa 21. April 2012 und Siegerländer Sonntags- und Wochenanzeiger, So 22. April 2012)

 

Mein Garmin Edge 800 Screen Layout

Eins meiner wichtigesten Zubehörteile für das Radfahren ist mein Radcomputer Garmin Edge 800.

Zwar wäre das Verlassen auf seine Routing-Möglichkeiten eine Einladung ins Desaster, aber in der Summe seiner Eigenschaften ist er meines Erachtens die kompakteste und mächtigste Sportcomputer-Lösung, die es für das Fahrradfahren, ob Rennrad, Mountainbike oder Tourer, gibt.

Für das iPhone gibt es ja solche "Homescreen"-Galerien, wo verschiedene Menschen ihre Homescreens und mithin die von Ihnen dort präferierten Apps zeigen.

Für den Garmin Edge 800 (samt seinem Vorgänger 705) bietet sich so etwas vielleicht auch an? Jedenfalls kann man sich eine Reihe von verschiedenen Screens mit einer großen Vielfalt von Datenfeldern in unterschiedlicher Aufteilung (bis zu 10 Feldern pro Screen) selbst konfigurieren.

Jede Menge Potenzial für individuelle Vorlieben und Bedürfnisse. Aufgrund einer heutigen Frage bei Twitter habe ich mal meine Konfiguration zusammengestellt.

Tf_my_screen_layout_garminedge800
Screen 01 ist für mich der wichtigste Screen, ihn habe ich die meiste Zeit aktiv. Je nach Bedarf (Wie steil ist es hier gerade? Oh mann, ist das echt so kalt?) wische ich ab und an auf Screen 02 oder habe ihn auf längerer Steigung auch ständig aktiv. Da mir Tritt- und Herzfrequenz wichtig sind (und Geschwindigkeit nice to know ist), sind diese Felder auch auf Screen 02 zu finden.

Zur Orientierung (oder auch zum Nachschauen, wo denn dieser vielversprechende Weg hinführen mag, der da gerade rechts abgeht), wechsle ich öfters auf Screen 05. Das Höhenprofil auf Screen 06 ist immer aktiv. Das ist unterwegs eigentlich nur von Interesse, wenn man eine unbekannte Strecke auf den Garmin geladen hat, die man gerade nachfährt; eine RTF z.B. So kann man unterwegs schön sehen, wie hoch es noch bis zur Passhöhe sein wird bzw. dass der richtige Steigungshammer erst noch kommt. Der Screen 04 erscheint nur, wenn Routing aktiv ist. Das nutze ich aber nur, wenn ich eine Strecke nachfahre, um mir Abbiegehinweise einblenden zu lassen. Das ist schon eine nette Sache - Blind drauf verlassen darf man sich aber nicht.

Das ist also meine Garmin-Konfiguration.

Berleburg-Winterberg-Siedlinghausen-Großes Bildchen-Sorpetal-Jagdhaus Runde

Heute war M1, Tempo, angesagt. Ich habe jetzt nicht auf einen bestimmten Zeitabschnitt für Zone 3 geachtet (eigentlich wären 1 h 10 Min bzw. 1 h 20 Min dran gewesen) - sondern bin einfach so los gefahren. Zielsetzung war, einen Schnitt von 25 km/h über alles zu fahren. Dabei fuhr ich erst in Zone 2 los, mir war aber egal, wenn ich in Zone 3 kam. Und an Anstiegen strebte ich keine Bestzeiten an, aber wollte sie aber auch mit Druck fahren. Resultat waren 1h 41Min in Zone 3 (45 % der aktiven Fahrzeit).

Die Anfahrt zum Albrechtsplatz (Quaeldich.de Eintrag) hoch bin ich recht konstant mit weitestgehend 91er Kadenz gefahren, Resultat war meine bisher zweitschnellste Zeit dort hoch (wenn auch mit etwas Abstand zu meiner Bestzeit (17.0 km/h im Vergleich zu 19.7 km/h Schnitt). Aber auch schneller als die drittbeste Zeit vom 1. April mit gleichem Puls-Durchschnitt und im Mittel 15.9 km/h.

Oben am Albrechtsplatz waren dann die Straßen nass. Und blieben es bis hinter Winterberg. Wenigstens blieb es von oben trocken. Frischhaltefolie unter den Belgian Booties - dass ist Gold! ;-) Trocken blieb es wie gesagt, aber es dräuten doch immer dunkle Wolken - erst auf der zweiten Hälfte wurde es etwas aufgelockerter. Und so fühlte ich mich auch nicht sonderlich zu Fotopausen motiviert. Die einzigen beiden Stops waren ein ganz kurzer in Winterberg und ein etwas längerer (für ein paar Fotos und einen Riegel) am Großen Bildchen (Pass-Eintrag bei Quaeldich.de).

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Das Große Bildchen wird nach der Steigungsstrecke aus Siedlinghausen der Sorpestraße folgend erreicht. Eine sehr abwechslungsreiche Strecke durch ein schönes und vielfältiges Tal, durch welches der kleine Bach Neger fließt, dem wir bis zu seinen Quellbereichen folgen. Neben der Straße gibt es mal engen Talgrund, mal weitere Lichtungen, im unteren Bereich die eine oder andere sehr interessante Bebauung und im oberen Bereich Wald zu sehen. Auch der Steigungsverlauf ist abwechslungsreich - oder unrhytmisch, wie man es nimmt.

Abwechslungsreich ist auch der Straßenbelag; er ist auf sehr viele verschiedene Arten mies... ;-)

Dennoch, eine wirklich schöne Strecke, für die ich meine Empfehlung ausspreche.

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Oben am großen Bildchen folge ich der L742 das Sorpetal herunter. Zuerst den kalten Wind verfluchend und vorsichtig auf nasser, steiler Straße, dann endlich nach abflachen des Gradienten und geraderer Strecke ab Obersorpe wieder richtig Fahrt machend.

Bei Winkhausen wird das Tal der Lenne erreicht. Zuerst links, dann wieder rechts geht es aber nicht über die B236, sondern über asphaltierte Feldwege über den Höhenrücken am Fraunhofer-Institut vorbei nach Grafschaft. Von Grafschaft nach Schmallenberg und von dort nach Fleckenberg, wo der letzte (und steilste) Anstieg des Tages wartet: die Fahrt hoch nach Jagdhaus (Quaeldich.de Eintrag).

Schnell bin ich danach unten in Wingeshausen und folge der L553 mit guter Kadenz und weiterhin Druck auf dem Pedal. Aber kurz vor Röspe muss ich Druck rausnehmen, aus dem Sattel gehen und den Rücken strecken... nach der ganzen, stark gefahrenen Strecke ist es der untere Rücken, der zuerst aufgibt. Puh - etwas rollen, strecken und danach bewusst in gestreckte Arme gestemmt, erhole ich mich etwas, um dann nach 101 km wieder daheim in Erndtebrück anzukommen.

Distanz: 101,42 km, Höhenmeter: 1343 m, Zeit: 4 h 02 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 25,1 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 26,7 km/h, Durchschnitts-HF: 136

auf Strava:

Ostersonntag: Besuch beim Biedenkopfer Schloss und der Sackpfeife. Oster-Triple, Part III

Ostersonntag, der schönste Tag des Osterwochenendes vom Wetter her.

Heute habe ich den Sack meines 3 Tage aufeinanderfolgenden Radfahrens "zugemacht". Vorgesehen war einfache Grundlage, also GA1 oder E2, je nach Gusto.

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Habe auch öfters drauf geachtet, wirklich nicht über Puls 141 - meine neu definierte Obergrenze Zone 2 zu kommen. Habe es aber genausogut auch laufen lassen, wenn ich bei Puls 145 landete. An Anstiegen sowieso, da dann auch ruhig über Puls 150. War sehr windig und kalt. Dafür und vor allem für den dritten Tag in Folge lief es richtig gut! Sehr schön. Aber nach drei Stunden im Sattel merkte ich langsam, was ich die letzten drei Tage gemacht hatte. Zuerst war es nur etwas Spürung am Hintern. Nach den besagten drei Stunden genau bei 3:00 wollte/musste ich zum ersten mal gezielt den Hintern entlasten, obwohl ich von der Luft und von den Beinen nach wie vor Druck hätte machen können. So bei 3:20 im Anstieg von Dotzlar nach Sassenhausen bin ich extra in den Wiegetritt gegangen, um dem Hintern nochmal etwas Entlastung zu verschaffen. Auch die Abfahrt von Stünzel zur Weidenhäuser Straße und auch die Abfahrt von der Leimstruther Höhe bis Leimstruth Bahnhof habe ich im Stehen laufen lassen, um etwas den Rücken zu strecken und den Hintern zu entlasten, damit ich den Rest der Strecke wieder schön rollen konnte.

War dann froh, in Erndtebrück zu sein. Puh! Tja, so hat man seine Not ;-) Liest sich aber ausführlicher, als es letzten Endes war. Möchte nur festhalten, dass es bis zum stoischen tagelangem 180+ Kilometerabreissen a la Tour de France noch etwas bei mir dauern kann... ;-)

Die Strecke von Erndtebrück nach Biedenkopf fährt sich super flüssig - schließlich gilt es nur einen leichten Anstieg bis zur Leimstruther Höhe zu bewältigen und ab da kann man es dann richtig rollen lassen. Zunächst etwas fixer bis nach Saßmannshausen herunter und dann speedmäßig immer dem sanft abfallenden Verlauf der Lahn durch Bad Laasphe und Wallau bis hinein nach Biedenkopf folgend.

In Biedenkopf fuhr ich direkt hinter dem Ortseingang den Hinweis-Schildern zum Schloss nach und hinauf und machte dort erst einmal ein paar Fotos. Zu Ehren des am Ostersonntag stattfindenden Klassikers Paris-Roubaix (Glückwunsch zum 4. Sieg an Tom Boonen) bestritt ich hier auch meine Pflicht-Pavé-Strecke in Form des gepflasterten Schlosshofes. Hier hätte man es gut noch eine Weile aushalten können - Sonnenschein, aber durch die Wehrmauern und Gebäude komplett Windgeschützt, so war es dort schön warm.

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Wer übrigens auf den Burgturm oder auch Wehrgang möchte, muss einen kleinen, sicherlich sinnvollen Obulus am Schlosskiosk bzw. Museumseingang bezahlen. Mir war allerdings die windgeschützte Sonne und das fotografieren meines Wilier GranTurismo im Schlosshof genug. Nach einem kleinen Happen fuhr ich dann vom Schloss herunter in die Stadt und dann auf dem selben Weg, den ich gekommen war, auch wieder zurück bis nach Ludwigshütte.

In Ludwigshütte ging es am Kreisverkehr rechts hoch zur Sackpfeife (alle meine Touren dahin mit weiteren Infos und Fotos hier). Diese Strecke ist im Sommer entlang der B253 nicht ganz so angenehm, da vom Ausbau her sowohl für die Autofahrer, aber mehr noch für die Motorradfahrer zum Heizen verleitend. Da ist man froh, wenn man auf dem "Gipfelpunkt" der B253 schließlich nach links in den Wald und die dann ruhige kleine Straße einbiegen kann, die nochmal rund 160 Höhenmeter bis zum Parkplatz der Sackpfeife bereithält. Weitere ca. 17 Höhenmeter kann schnorren, wer anstelle auf Parkplatz und zur Sackpfeife selbst sowie dem dortigen Ausflugslokal zu fahren, erst mal noch links der Zufahrt zur Sendeanlage des Hessischen Rundfunks folgt. Da steht man dann aber nach etwa 240 m vor der Verschlossenen Schranke.

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Aber egal, in der Summe hat man dann nicht ganz 380 Höhenmeter beginnend ab Ludwigshütte erklommen. Das Reicht für Kategorie 2 bei Strava. Das Strava-Segment, welches ich dafür angelegt habe, läuft aber wohlweisslich nur vom Kreisverkehr bis zur Einmündung des Parkplatzes. Zum einen möchte ich nicht jedes Mal diesen nutzlosen 17 HM Stummel in die Sackgasse folgen und zum zweiten möchte ich auch (wenn denn mal mehr Strava-Nutzer dort unterwegs sind) diejenigen erfassen, die direkt auf den Parkplatz fahren.

Von der Sackpfeife folgte ich dann weiter der Hauptstraße nach Eifa und hinter diesem links abbiegend der Hatzfelder Straße nach... Hatzfeld, richtig. ;-) Ich weiß nicht, was mit dem Asphalt da passiert ist, jedenfalls hat er ein sehr interessantes Schadbild - über und über klein abgegrenzte Aussprengungen, als ob jemand mit einer Schrotflinte von oben draufgeschossen hätte. Einer Schrotflinte mit 10 bis 20 cm Schrotkugeln... Aber die Straße ist nicht lang - ab der nächsten Kreuzung sind die Untergrundverhältnisse wieder normal.

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Hier habe ich auch nun vom Tal der Lahn kommend die Eder erreicht. Dieser folge ich flussaufwärts durch Hatzfeld, Beddelhausen und Arfeld, um sie dann Richtung Dotzlar zu verlassen und den Anstieg nach Sassenhausen zu nehmen. Oben angekommen, ist man auch flugs in Stünzel und von dort schnell auf der Leimstruther Höhe und auf schneller Rollerstrecke wieder in Erndtebrück.

Daheim angekommen, war ich angenehm platt. Ein schönes, dreitägiges Ostertrainingslager war das :)

 

Distanz: 83,7 km, Höhenmeter: 1050 m, Zeit: 3 h 59 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,9 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,7 km/h, Durchschnitts-HF: 136

auf Strava: