Additive Bag

Media_httpwwwadditive_euxdi

Interessante Taschenlösung für das Hauptdreieck von Fahrradrahmen. Gibt es in verschiedenen Größen. Ab 129 € und bis 13 l Fassungsvermögen. Interessante Sache für Citybikes und zum Pendeln, möchte ich meinen. Für's Touren und erst recht für's Rennradfahren würde sie mich wohl zu sehr stören. Auch wenn die Tasche relativ durchdacht erscheint, wird man wohl doch mit den Beinen dran streifen. Das ist vielleicht nicht so dramatisch für das lockere cruisen auf dem Mountainbike und mit dreifach Kettenblättern und O-Beinen ;-) Aber sauberes Pedalieren auf einem Rennrad mit ordentlich schmalem Q-Faktor... damit ist es wohl eher nicht kompatibel. Leider müsste man sich auch neue Plätze für die Trinkflaschen suchen. Obwohl, Additive hat auch da was für...

Nichtsdestotrotz, interessantes Konzept.

Canon EF Lens auf Sony NEX Smart Adapter

Conurus-metabones_canonef-emount_09
Das aufhorchend machende Wort im Titel ist "Smart". Adapter für die Sony NEX gibt es viele. Ja, das ist geradezu eine der Stärken des Sony NEX Systems: das man aufgrund des sehr geringen Auflagemaßes so ziemlich jedes übliche Objektiv an die kleine NEX theoretisch adaptieren kann. Und nicht nur theoretisch. Für so ziemlich jedes aktuell oder früher handelsübliche Bajonett-System gibt es für die NEX entsprechende Adapter. SLR-Systeme wie Canon FD, Nikon, Minolta-M, das altehrwürdige M42 Schraubgewinde oder auch Meßsucherobjektive für Leica, Contax und und und.

Das sind dann im Grunde Metalltuben entsprechender Länge, die kameraseitig das Sony NEX-Bajonett und objektivseitig das entsprechende Bajonett des Fremdsystems aufweisen. Systembedingt bedeutet das natürlich, dass man zwar auch Autofokus-Objektive adaptieren kann, den Fokus aber selbst manuell einstellen muss (sieht man von den Sony-Adaptern für die Sony Alpha Objektive ab, die im Grunde ein vollständiges AF-Modul beeinhalten und daher entsprechend groß und teuer sind).

Das ist aber gar kein großer Hinderungsgrund. Im Gegenteil, viele Fotografen schätzen das bewusste Spiel mit dem manuellen Fokus. Und das muss auch gar nicht mal langsam sein. Die Sony NEX Kameras unterstützen das manuelle Fokussieren auch hervorragend durch (auf Wunsch auch automatische) Bildschirmlupe und einstellbares Focus-Peaking (Kontrastkanten werden künstlich durch Farbmarkierungen hervorgehoben und zeigen den Punkt optimaler Schärfe (Kontrastes) schnell erkenntlich an.

Da es also bei den üblichen Adaptern keinerlei elektrische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv gibt, muss auch bei modernen Objektiven die Blende mechanisch am Objektiv eingestellt werden. So, wie man es halt von früher her kennt. Tja... Was macht man mit aktuellen Canon-Objektiven mit EF-Bajonett für die EOS-SLRs? Bisher: nichts. Bzw. man konnte sich auf zwei Arten behelfen:

Einen üblichen mechanischen Adapter kaufen. Die gibt es. Man kann dann aber an der NEX keine Blende einstellen und fotografiert immer mit der am Objektiv eingestellten Blende. Das bedeutet in der Regel: mit voll offener Anfangsblende. Es gibt da zwar einen Trick, aber der ist für die Alltagsnutzung nicht praktikabel: EF-Objektive behalten ihre Blendeneinstellung, wenn die Blende per DOF-Vorschautaste an einem EOS-Kameragehäuse geschlossen wird (auf die an der Canon Kamera eingestellte Blende) und während gedrückter DOF-Vorschautaste das Objektiv vom Strom getrennt, also vom Canon-Gehäuse gelöst wird.

Dann gibt es auch ein paar mechanische Adapter, die zusätzliche Blendenlamellen eingebaut haben. Das geht bei weitwinkligen Objektiven etwas, aber bei Telebrennweiten vignettiert es zunehmend und die Bildqualität leidet. Ich habe einen solchen Adapter mal getestet und kann das wirklich nicht empfehlen. Im Gegenteil: Finger weg.

Könnte man nicht eine elektronische Verbindung zwischen Objektiv und Kamera (samt Intelligenz, die zwischen den inkompatiblen Systemen übersetzt) schaffen? Ja, ist aber nicht einfach und die Probleme sicherlich vielfältig. Gibt es aber jetzt. Gut, gab es sogar schon seit letztem Jahr. Und zwar in Form des recht teuren und auch von der Konzeption her nur für das Filmen und die Verwendung im Rig vorgesehenen Adapter von Redrockmicro.

Aber nun ist der schon im letzten Jahr als Konzept vorgestellte Adapter von Conurus als fertiges Produkt erwerbbar: Der Canon EF Lens to Sony NEX Smart Adapter von Metabones und Conurus. Soll wahrlich auch nicht ganz billige 399 $ kosten und bietet dabei (fast - Autofokus anyone? ;-)) alles, was man von so einem Adapter erwarten kann: alle Programme der Kamera nutzbar; die Blende wird ganz normal wie bei einem originalen Sony-Objektiv angesteuert und die entsprechenden Daten landen auch in den EXIF-Daten des aufgenommenen Fotos. Sehr fein.

Sicher nichts für den unbeschwerten Sonntagsspaziergang (da hat man ja die NEX dabei, weil man gerade nicht riesig große und schwere L-Objektive schleppen möchte) aber doch gut, um das eine oder andere Spezialobjektiv für die NEX verfügbar zu machen oder besondere Aufgaben wahrzunehmen. Etwa für Teleaufnahmen oder auch für Filmprojekte mit der NEX.

Apropos Filmprojekte. Natürlich ist dieser Adapter auch hervorragend für die Sony FS100 Videokamera geeignet, die ebenfalls das Sony E-Mount verwendet. Hier findet sich vielleicht sogar auch der viel größere Interessentenkreis. Viele Canon EF-Objektive werden nämlich sehr gerne für Videoaufnahmen genutzt. Und das nicht nur mit EOS HDSLRs sondern z.B. auch adaptiert an diversen Kameras bis hin zu REDs. 

Sonnige Januarausfahrt ohne Schnee

Hatten wir letzten Winter wenigstens im Dezember richtige Schneemengen, so sieht es diesen Winter in Sachen Schnee mehr als Mau aus. Bin ja mal gespannt, wie sich das in den folgenden Wochen noch Darstellen wird. Schön und der Jahreszeit angemessen wäre ordentlich Schnee ja schon. Im Hinblick auf das Autofahren, Schnee schaufeln und frühe Ausfahrten im Jahr kann ich aber auch ein klein wenig drauf verzichten.

(download)

Sei es drum: Also zwar kein Schnee, dafür aber wenigstens trockenes Wetter und sogar Sonnenschein. Da macht das lockere Dahinrollen doch gleich nochmal so viel Spaß. Lockeres GA1 bzw. Zone 1 bis 2 sollte es auch sein: habe mir letztes Wochenende meinen Trainingsplan für dieses Jahr erstellt. Nach einer trainingsverhindernden Erkältung in der zweiten Dezemberhälfte habe ich mich in der ersten Januarwoche erst mal wieder langsam an Training gewöhnt und bin jetzt seit der gerade abgelaufenen Woche in der dreiwöchigen Prep-Phase. Anschließend kommt je 4 Wochen Base 1, Base 2, Base 3 und daran anschließend je 4 Wochen Build 1 und Build 2 (frei nach Friel). 2 weitere Wochen später ist dann auch schon der erste Jahreshöhepunkt, der Maratona dles Dolomites.

Es war heute die dritte Outdoor-Einheit für dieses Jahr (in der ersten Januarwoche hatten wir echt mieses und tristes Regenwetter) und die zweite Outdoor-Radeinheit. Auch wenn in Anbetracht von Wetter, Arbeitszeiten (d.h. Rollentraining) und etwas Crosstraining im Januar sicher nicht sehr viele Km draußen zustande kommen werden, hatte ich mich bei Strava doch mal beim Base Mile Blast angemeldet. Einfach nur so, um auch mal bei einem Strava-Event teilnehmen zu können. Gibt ja leider nur sehr wenige. Da geht es darum, möglichst viele Base Miles im Januar zu sammeln. Nennenswerte Einträge werden nur leider nicht zustande kommen, da das Event nur bis Ende Januar läuft und z.B. keine Einheiten auf dem Rollentrainer zugelassen sind.

Dem lockeren Charakter der Ausfahrt entsprechend, bin ich mal wieder den LPGCoiW (Least Possible Gradient of inner Wittgenstein), allerdings mit ein paar kleineren Crosser-Umwegen, gefahren.

Distanz: 36,4 km, Höhenmeter: 265 m, Zeit: 2 h 06 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,3 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 22,5 km/h, Durchschnitts-HF: 121

auf Strava:

 

 

Das Rapha Long Sleeve Jersey...

...geht leider wieder zurück. Rapha, da hätte ich doch mehr erwartet.

11225_0007_exp

Zunächst das Positive: Sehr schöne Farbe, eigentlich schöner Style. Hätte mir schon gut gefallen.

Der Stoff fühlt sich auch sehr angenehm an, trägt sich angenehm auf der Haut und man kann schön hinein schlüpfen. Naja, schlüpfen braucht man gar nicht, es ist ja ein schöner, komplett durchgehender Reissverschluss  vorhanden.

Das Rückentaschenlayout ist sehr schön und die auf der rechten Rückentasche aufgesetzte bzw. integrierte kleine Reisverschlusstasche ist ein nützliches Detail. Bei der in der Mitteltasche befindlichen kleinen und engen Pumpentasche bin ich da nicht so überzeugt von. Aber vielleicht freut sich ja der eine oder andere Zigarrenraucher darüber? Ich stecke meine kleine Luftpumpe lieber ganz frei in eine der äußeren Rückentaschen. Über diese und weitere kleinere Details kann man sich in ausführlicher Bebilderung auf der Produktseite bei Rapha einen sehr guten Eindruck verschaffen,

Der hintere Rückenabschluss ist etwas länger gearbeitet und die Ärmelbündchen sind sogar leicht schräg angeschnitten. Damit hat es sich nach meinem Eindruck aber leider auch mit dem Rennradspezifischen Schnitt. Schaut euch das Foto der Schulter- und Oberarmpartien an. Das hätte ich wesentlich besser erwartet! Es muss ja nicht jeder so Race- und Radhaltungsbetont wie Assos schneidern. Aber wie man auf einem Rennrad sitzt, dass sollte Rapha doch wissen. Ich mag es nicht, wenn Radtrikots auf dem Rad schlechter sitzen als an der Eisdiele...

Obiges Bild zeigt die Größe M an mir. Bei der Größe S ist es schon besser, aber immer noch nicht optimal. Ich hätte auch die Größe S bevorzugt, weil an dieser auch die Vorderpartie mit dem Reisverschluss besser sitzt und auch die Rumpflänge ausreichend ist. Aber die Arme... auch hier wieder: Nicht sehr Rennradspezifisch. Rapha schreibt zwar, das auch die Ärmel verlängert seien, aber schon in Größe M könnten sie einen winzigen Tick länger sein. In Größe S sind sie definitiv nicht entsprechend lang. Und ich habe wahrlich nicht besonders lange Arme... eigentlich eher im Gegenteil. Wenn ich also schon diesen Eindruck habe...

Nun ja, trotz alledem hätte ich das Jersey in Größe S gerne behalten, wenn nicht der letzte absolute Showstopper gewesen wäre: Der Kragen.

An sich ist der Kragen sehr schön gestaltet. Gut geschnitten, Tasche für den Reißverschluss, angenehm. Aber er ist zu eng. In Größe S jedenfalls. Und aufgrund der Gestaltung und des Stoffes dehnt sich da kaum etwas. Sehr unangenehm sitzt der Knubbel der Reißverschlusstasche bei voll geschlossenem Kragen genau am Adamsapfel. Das geht leider gar nicht. Und jetzt schaut euch mal ganz genau alle Fotos (es sind derer nicht wenige) von Fahrern mit dem Long Sleeve Jersey auf der Produktseite an. Fällt euch was auf? Alle haben den Kragen offen und statt dessen  ein Tuch drunter oder den Reißverschluss noch weiter auf. Das ist aber nicht Sinn der Sache, dass bei ansonsten passenden Jersey der Kragen vollgeschlossen unangenehm eng ist.

Also, zurück damit. Zumal ich nach dem Testen tatsächlich auch den Eindruck habe, dass das Long Sleeve Jersey als reine Zwischenschicht gedacht ist (wie es auch im Produkttext bei Rapha beworben wird), denn ich fürchte, es wird kaum Windschutz bieten und damit auch in der Übergangszeit klassischen Armlingen samt Kurzarmtrikot und Windweste unterlegen sein. 

 

Die neue Fujifilm X-Pro1, heissester (aber leider ziegelgroßer) Neuzugang im Systemkamera-Reigen

Nun ist sie offiziell vorgestellt, die Fujifilm X-Pro1 Kamera.
Der neueste Zugang im #EVIL #Mirrorless oder #Systemkamera (sucht euch euren bevorzugten Gattungsnamen aus ;-)) Reigen.

Fujifilmx1pro-sizecomparison

[Composing: links die Fujifilm X-Pro1 via Fujifilm Deutschland, rechts eine kompakte DSLR, die Canon EOS 600D, via Camerasize.com. Abmessungen via DPreview.com]

Sie hat ein paar nette Goodies, von denen z.B. der Multi-Hybrid-Optischer-Sucher genannt werden sollte (ich hoffe aber, man wird auch mit guter Nutzbarkeit das Display zum Fokussieren nutzen können; z.B. mit Bildschirmlupe und Focus-Peaking - es geht nämlich nichts über das Äquivalent des guten, alten Lichtschachts. Wir werden sehen).

Vor allem aber bin ich (und sicherlich jeder andere) gespannt auf die Ergebnisse des ohne einen Anti-Aliasing-Filter auskommenden, neuen CMOS Sensors. Dessen laut Marketinghype nach chemischem Filmvorbild eher in einem Zufallsmuster angeordnet sein sollenden Bildelemente sehen auf der Pressemitteilungsseite gar nicht mehr so zufällig aus. Wir werden sehen, ob und welche Vorteile es für die fertige Datei auf dem Rechner bietet.

Leider, leider ist die X-Pro1 nicht sehr kompakt. Natürlich, eine Kamera muss bedienbar bleiben. Aber mein erster Eindruck ist, dass hier doch eine sehr große Chance vertan wurde. Wieso möchte denn alle Welt spiegellose Systemkameras? Doch vorwiegend wegen der Kompaktheit. Und gerade ich bin da sehr sensibel, denn mein Hauptinteresse an Systemkameras rührt aus dem Rennrad fahren. Und aus dem Wunsch heraus, eine Immer-Dabei-Kamera zu haben, bei der ich Null, Nada, Zero Kompromisse in Bildqualität und Systemerweiterbarkeit eingehen muss.

Für Immer-Dabei ist mir aber schon meine Sony NEX-5n zu groß. Da, wo ich eine Fujifilm X-Pro1 mitnehmen würde, da könnte ich auch fast schon die HDSLR einpacken. Vielleicht nicht unbedingt die EOS 7D samt langen Telebrennweiten. Aber ganz sicher z.B. eine dreistellige EOS samt kleiner Festbrennweite. So viel scheint mir da nicht mehr an Kompaktheit gegenüber der X-Pro1 zu fehlen. Schade - einer der Hauptinteressensgründe für die X-Pro1 dahin.

Nun ja - mal schauen. Wenn die Bildergebnisse von Sensor plus den drei neuen Objektiven allererster Güte sind; ohne Fehl und Tadel... Dann, ja dann würde ich sicher auch mal ins Grübeln kommen. Bis dahin warte ich auf eine vermeintliche Canon Systemkamera und nutze meine Sony NEX-5n und meine EOS 7D. :)

Ich bin sehr gespannt!

Links:
Pressemitteilung Fujifilm Deutschland: http://finepix.de/cms/home/presse/pressemeldungen/meldung/article/img-srcfileadmindesignimagesneugif-border0brfuer-hoechste-ansprueche-die-systemka/?tx_ttnews[backPid]=246&cHash=69e27c1d05c7472d57928789cf58d893

Preview auf DPReview: http://www.dpreview.com/news/2012/01/09/FujifilmXPro1_Preview

Hands-On Video: Fuji Guys - Fujifilm X-Pro1 - Hands-on Preview (1/2)

Tolle Wallpaper Website

 Wallpapers. Desktopschmuck. Schon komisch, dass ich gerade dann immer wieder mal ausgedehnte Stöbersessions einlege, wenn ich einen neuen Rechner bestücke. Oder auch wieder nicht. Aber auch jedes Mal zu Weihnachten schaut man doch gern nach etwas Frischem, der Jahreszeit entsprechend :)

Nun gibt es Wallpapers zu Hauf an jeder Ecke. Mal mit mehr, mal weniger Auswahl. Mal mehr, mal weniger gut, bzw. besser: nervig, präsentiert.

Aber heute habe ich eine ganz tolle Adresse entdeckt, die ich bis dato noch nicht kannte: Wallbase.cc

Tolles Seitendesign, aufgeräumt präsentiert und schnell durchsuch- bzw. durchstöberbar und mit jeder Menge hochqualitativer Motive versehen. Kann ich nur empfehlen!

Wallbase_cc

Promo Canon EOS 7D bei der Mountainbike Fotografie

Hier ein Youtube Video zur Promotion der Canon EOS 7D. Gefilmt mit der 7D wird der Sportfotograf Markus Greber, der auch für Canyon fotografiert, samt einigen Mountainbikern hier zum Protagonisten. Ist zwar hauptsächlich Canon-Werbung, aber ich kann alles, was da gesagt wird aus eigener Erfahrung bestätigen. Die 7D ist schon ein sehr rundes Produkt und eine tolle Kamera. Und wenn man dann auch noch ein paar Radsportmotive im Bild hat... Best of both Worlds: Biking and Photography :)